Mit dem EU-geförderten Projekt EVI stärkten wir Betroffene von Gewalt in der Prostitution beim Ausstieg aus dem Milieu und bei der Suche nach sicheren beruflichen Perspektiven.
Unser Anliegen
Betroffene von Gewalterfahrungen in der Prostitution beim Ausstieg aus dem Milieu, der persönlichen Stabilisierung sowie bei der Suche nach einem sicheren Arbeitsplatz zu helfen – dies war Anliegen des zweijährigen, von der EU geförderten Projekts, „Empowerment through vocational integration of victims of gender-based violence“, kurz EVI.
Ausgangslage
Die Großzahl unserer KlientInnen erleben in der Prostitution Gewalt: körperliche wie psychische. Sie berichten uns von Drohungen, Misshandlungen, Körperverletzung und Vergewaltigung. Diese Erfahrungen prägen nachhaltig Erleben und Verhalten, Beziehungen und Selbstwahrnehmung der Betroffenen.
Kooperative Zusammenarbeit mit vier verschiedenen Vereinen
Im EVI-Projekt konnten wir mit unserem Partnerverein Hope for the Future sowie drei weiteren Vereinen aus Deutschland unsere Kenntnisse in der Beratung und Begleitung von Klientinnen und Klienten bei ihrer Jobsuche weiterentwickeln. Deutlich wurde: Die enge Zusammenarbeit zwischen Klientin/Klient sowie Beratenden und Arbeitgebenden ist entscheidend für eine erfolgreiche Jobintegration der Betroffenen – auch über eine anfängliche Integrationsphase hinaus.
Ergebnisse
Im Laufe des Projekts entstanden Leitfäden für die Pflege eines Netzwerkes von Arbeitgebenden vor Ort sowie für die praktische Vorbereitung der Klientinnen und Klienten auf ihre Integration am Arbeitsmarkt. Das Projekt wurde Dezember 2023 erfolgreich abgeschlossen.